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Leasing für Privatpersonen: Für wen es sich wirklich lohnt

Leasing

Ein Cabrio für monatlich 79 Euro, ein neuer Laptop für 14,60 Euro im Monat – die niedrigen Leasingraten locken auch Privatleute. Seit vielen Jahren ist das Leasing beliebt, doch häufig ist die Finanzierung über dieses Verfahren teurer als der Kredit. Auch lohnt es sich nur für bestimmte Personen und nicht für jedermann.
Erfahren Sie in diesem Beitrag, wann Leasing für Privatkunden wirklich Sinn macht und welche Fallsticke zu beachten sind.

Privatleasing boomt bei Autos

Das Leasing ist nicht mehr nur für Geschäftsleute, sondern auch für Privatpersonen interessant. Sie können inzwischen zu niedrigen Monatsraten Gegenstände für den Privatgebrauch leasen – so zum Beispiel Haushaltsgeräte, Computer, Heimtrainer oder Musikinstrumente. Das lohnt sich allerdings nur, wenn die Kosten gegenüber anderen Finanzierungsformen günstiger und die Garantiezusagen großzügig geregelt sind.

Vor allem beim Autokauf erfreut sich das Privatleasing zunehmender Beliebtheit. Beim Auto-Leasing überlässt die Leasing-Gesellschaft dem Leasingnehmer den PKW für eine fest vereinbarte Laufzeit – meistens zwei bis vier Jahre. Das Autohaus liefert das Fahrzeug und der Kunde leistet je nach Konditionen eine Anzahlung sowie eine monatliche Leasinggebühr. Am Laufzeitende gibt er den Wagen an die Leasing-Gesellschaft zurück oder kann ihn zum Restwert kaufen.

Leasing per Restwert oder gefahrenen Kilometern?

Den Auto-Leasingvertrag stehen zwei Varianten zur Wahl: Die erste enthält einen Kilometerabrechnungsvertrag, in dem die maximale Kilometerzahl vereinbart wird. Ist der Kunde mehr Kilometer gefahren, muss er nachzahlen. Das kann teuer werden. Umgekehrt bekommt der Leasingnehmer Geld zurück, wenn er die festgesetzte Kilometerzahl unterschritten hat.

Bei der zweiten Variante, dem Restwert-Leasing, wird ein Restwert des Fahrzeugs im Vertrag fixiert und am Laufzeitende mit dem tatsächlichen Wert des Fahrzeuges verglichen. Liegt er unter dem kalkulierten Wert, muss der Leasingnehmer den Unterschiedsbetrag bezahlen. Übersteigt der Restwert den kalkulierten Wert des Autos, gibt es Geld zurück.

Wann ist das Kfz-Leasing für Privatleute sinnvoll?

Privatverbraucher können die Leasingraten nicht steuerlich absetzen, wenn sie das Fahrzeug privat nutzen. Abgesehen davon kann sich das Auto-Leasing für Sie als sinnvolle Finanzierungsvariante erweisen, wenn Sie:

  • alle zwei bis vier Jahre ein neues Auto fahren möchten.
  • den Wagen wieder loswerden möchten, bevor er reparaturanfällig wird.
  • das Auto sehr viel nutzen.
  • über wenig Eigenkapital verfügen und den Wagen nach dem Laufzeitende kaufen möchten.

Wie Sie ein gutes Angebot erkennen

Entscheiden Sie sich für das Leasing eines PKWs, können Sie mit dem sogenannten Leasingfaktor grob prüfen, wie gut das Angebot wirklich ist. Bei der Bewertung des Leasingfaktors gilt:

  • Leasingfaktor kleiner als 1,3: gutes Angebot
  • Leasingfaktor kleiner als 1,0: sehr gutes Angebot
  • Leasingfaktor kleiner als 0,7: Top-Angebot

Beispiel für die Berechnung: Auf der Leasing Plattform LeasingMarkt.de suchen wir uns für eine Beispiel-Rechnung ein Fahrzeug aus, in diesem Fall einen VW Polo GTI mit gehobener Ausstattung. Die monatliche Rate für Privatpersonen wird mit 169,00 Euro angegeben. Der Anschaffungspreis für dieses Modell beträgt 18.240,30 Euro.

Berechnung des Leasingfaktors: 169,00 € / 18.240,30 € * 100 = 0,93

Der Leasingfaktor des VW Polos beträgt 0,93 und liegt damit zwischen „Top-Angebot“ und „sehr gutem Angebot“. Mit diesem Verfahren können Sie auf einfache und schnelle Weise feststellen, ob ein Angebot aus finanzieller Sicht lohnenswert ist.

Hinweis: Bei einigen Angeboten können zusätzliche Kosten anfallen, z.B. für die Überführung des Fahrzeugs oder Einmal-Sonderzahlungen. Diese Kosten werden bei der Berechnung des Leasingfaktors nicht berücksichtigt.

Achtung Fallstricke

Bevor Sie sich für einen Leasing-Vertrag entscheiden, beachten Sie, dass

  • nicht nur die Monatsraten, sondern auch die Gesamtkosten des Leasings inklusive Bearbeitungsgebühren günstiger sind als beim Barkauf und Erwerb per Autokredit.
  • Sie Leasingverträge generell nicht ordentlich kündigen können. Daher können Sie den Vertrag nicht vorzeitig ablösen, wenn Ihnen unerwartet Einnahmen in die Kasse gespült werden.
  • in Ihrem Leasingvertrag auf jeden Fall eine Ausstiegsklausel fixiert wird. So können Sie sich auch vor dem Laufzeitende von Ihrem Fahrzeug trennen.
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