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Ratenkredit statt Dispo – So gelingt die Umschuldung

Umschuldung eines Dispokredits

Der Dispo ist nützlich, wird jedoch schnell zur Kostenfalle. Während die Zinsen auf Ratenkredite und auf andere Kreditarten vergleichsweise moderat sind und sich stets am allgemeinen Zinsniveau orientieren, fällt der Dispositionskredit aus dem Rahmen: Im Durchschnitt beträgt er zwischen 10 und 11 Prozent. Sollte sich Ihr Konto im Minus befinden, kann eine Umschuldung Sinn machen. Erfahren Sie hier, wann und wie Sie Dispokredite umschulden und worauf Sie dabei achten sollten.

Dispokredite geraten schnell aus dem Ruder

Um kurzzeitige Engpässe zu überwinden, eignen sich Dispositionskredite ausgezeichnet. Dabei sollten Sie jedoch immer im Hinterkopf behalten, dass Ihre Bank Ihnen nicht umsonst einen hohen Kreditrahmen gewährt. Tatsächlich gehört der Dispo für Kreditinstitute zu den attraktivsten Geschäften. Dies liegt nicht nur an den hohen Zinsen, sondern auch an der Unachtsamkeit der Kreditnehmer.

Ein vereinfachtes Beispiel verdeutlicht, wie teuer ein Dispo tatsächlich ist:

Sie kaufen einen Fernseher und belasten Ihren Dispo daher mit 1.000 Euro, die Sie in den kommenden Monaten abzahlen möchten. Ihre Bank verlangt einen marktüblichen Dispozinssatz in Höhe von 11 %. In nur einem Jahr fallen satte 110 Euro Zinsen an und verteuern die Anschaffung damit deutlich.

Ratenkredite als günstigere Lösung

Im Vergleich hierzu sind die Zinsen auf übliche Ratenkredite eher moderat. Günstige Angebote kosten Sie lediglich 5% Zinsen. Statt 110 Euro, wie im oben skizzierten Beispiel, zahlen Sie also lediglich 50 Euro und damit mehr als die Hälfte weniger. Statt also Ihren Dispokredite nach und nach abzuzahlen, sollten Sie ihn umschulden. Hierfür nehmen Sie einen marktüblichen Ratenkredit auf, mit dem Sie Ihr Girokonto ausgleichen.

Wann lohnt sich die Umschuldung?

Damit sich das Umschulden Ihres Dispos lohnt, müssen zwei Voraussetzungen gegeben sein:

  1. Die Zinsen des Ratenkredits müssen möglichst weit unter denen des Dispositionskredits liegen.
  2. Sie müssen ausreichend Bonität haben, um einen passenden Ratenkredit zu erhalten.

Kreditinstitute verlangen für Ratenkredite entsprechende Sicherheiten. Meist müssen Sie hierfür einen Gehaltsnachweis einreichen sowie die Einwilligung zur Schufa-Auskunft unterschreiben.

Entscheidend ist der Effektivzinssatz

Damit sich die Umschuldung lohnt, ist nicht der Nominalzinssatz entscheidend, sondern die effektiven Jahreszinsen. Sie beinhalten auch weitere mögliche Kosten, die bei der Aufnahme des Ratenkredits anfallen können. Dies sind zum Beispiel Gebühren. Bevor Sie Ihren Dispokredit umschulden, sollten Sie deshalb genau prüfen, ob der Effektivzinssatz unter dem Zinssatz für Ihren Dispo liegt. Erst dann lohnt sich die Umschuldung. Mit unserem Kreditvergleich erhalten Sie einen aktuellen und schnellen Überblick der derzeitigen Konditionen.

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