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Die 5 größten Irrtümer über die Schufa

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Sicher ist auch Ihnen der Begriff Schufa schon einmal begegnet. In allen Fragen rund um einen Kredit ist die Wirtschaftsauskunftei in Deutschland eine feste Größe. Dennoch kursieren viele Irrtümer über die Arbeit der Schufa.

Informieren Sie sich in diesem Artikel über die fünf größten Irrtümer, die viele Verbraucher für Tatsachen halten.

1 „Die Schufa ist eine Behörde”

Viele Deutsche halten die Schufa für eine Art Behörde. Doch das ist ein Irrtum. Es handelt sich dabei um ein normales, privatwirtschaftliches Unternehmen, das in Form einer Aktiengesellschaft geführt wird. Neben der Schufa stehen der Wirtschaft noch weitere Auskunfteien wie z. B. die infoscore Consumer Data GmbH oder die Deltavista GmbH zur Verfügung, die in der Bevölkerung lediglich weniger bekannt sind.

2 „Die Schufa lehnt Kredite ab“

Auf die Bewilligung Ihres Kredits hat die Schufa keinen direkten Einfluss. Die Auskunftei unterstützt die Banken lediglich dabei, eine Einschätzung über die Zuverlässigkeit und die Bonität eines Antragsstellers zu treffen. Daten beispielsweise über einen Kredit, der regelmäßig zurückbezahlt wird, zählen als Positivmerkmal.

Nicht bediente Kredite oder ein Verbraucherinsolvenzverfahren sind Beispiele für Negativmerkmale. Ob, in welcher Höhe und zu welchen Konditionen Ihr Kredit bewilligt wird, entscheidet allein die Bank. Die Schufa-Auskunft stellt ausschließlich einen Teil des Entscheidungsprozesses dar.

3 „Eine Anfrage bei der Schufa verschlechtert den Score-Wert“

Vor einigen Jahren war es tatsächlich so, dass eine von der Bank angeforderte Schufa-Auskunft für einen Kredit den Scoring-Wert eines Verbrauchers verschlechterte. Heute hat eine sogenannte Konditionenabfrage der Bank keinen Einfluss mehr auf den Score-Wert. Sie können also bei Bedarf ohne Bedenken die Angebote verschiedener Anbieter vergleichen.

4 „Kein Kredit ohne Schufa“

Nicht für jeden Kredit findet eine Abfrage bei der Schufa statt. Viele Möbel- und Versandhäuser arbeiten mit einer anderen Auskunftei zusammen. Daher fordern sie keine Daten bei der Schufa an und melden eine Ratenzahlung nicht an diese Auskunftei weiter.

Bei Verbraucherkrediten, die aktiv als „schufafrei“ beworben werden, sollten Sie allerdings vorsichtig sein. Die Mehrzahl dieser Angebote ist nicht seriös und die übrigen Anbieter verlangen bei dieser Prämisse in der Regel deutlich höhere Zinsen als marktüblich. Denn ohne Schufa-Auskunft fehlt die Einschätzung der Zuverlässigkeit des möglichen Kreditnehmers.

5 „Die Schufa ist nur für die Banken vorteilhaft“

Die Dienste der Schufa geben nicht nur Banken Sicherheit. Die Auswahl möglicher Kunden nach deren Geschäftsverhalten verringert das Ausfallrisiko bei Krediten deutlich. Ausfälle verursachen Kosten, die auf alle Kreditnehmer umgelegt werden. Daher trägt die Schufa auch zu niedrigen Zinsen für Sie als Kreditnehmer bei. Wird eine Finanzierung aufgrund schlechter Bonität abgelehnt, kann dies auch für Sie ein Schutz vor einer Überschuldung darstellen.

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