Beim Kauf einer Immobilie fallen neben dem Kaufpreis auch die Erwerbsnebenkosten an. Das sind alle Kosten, die im Zusammenhang mit dem Kauf des Eigentums entstehen. Neben Grunderwerbssteuer, Maklercourtage und Notarkosten zählen auch die Kosten für ein eventuell zu erstellendes Gutachten zu den Nebenkosten.
Die Grunderwerbsteuer beträgt zwischen 3,5 und 5 Prozent des Kaufpreises, abhängig von den Regelungen des jeweiligen Bundeslandes. Für die Beurkundung des Kaufvertrages beim Notar fallen Kosten in Höhe von 1,5 Prozent der Erwerbskosten an. Bei Eintragung einer Grundschuld werden weitere Kosten fällig. Erwirbt der Käufer das Objekt über einen Makler so beträgt die Courtage bis zu 3 Prozent des Kaufpreises.
In der Regel müssen die Erwerbsnebenkosten aus Eigenkapital erbracht werden. Für Banken stellen die Erwerbsnebenkosten keine Werterhöhung des Objektes dar und sind somit auch nicht über ein Grundpfandrecht abzusichern.
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